SMOANT Battlestar Squonk Kit

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SMOANT Battlestar Squonk Kit
SMOANT Battlestar Squonk Kit

Heute möchte ich euch das Battlestar Squonk Kit aus dem Hause Smoant vorstellen. Hierbei handelt es sich um ein Kit bestehend aus einem geregelten Akkuträger für zwei 18650 Akkus mit integriertem Squonking Mechanismus. Zusätzlich ist im Kit ein passender squonkfähiger RDA ernhalten, so dass für Neueinsteiger ins Thema Squonken alles mitgeliefert wird. Zusätzlich hat sich Smoant bei dem Mod bezüglich des Pump-Mechanismus etwas Besonderes einfallen lassen. Wie das Ganze im Detail aussieht, zeige ich euch im Rahmen dieses Reviews.

Bevor wir uns das gesamte Kit im Detail anschauen, werfen wir zunächst einen Blick auf den Lieferumfang.

Lieferumfang

  • 1x Battlestar Squonker Mod
  • 1x Battlestar RDA
  • 1x Micro USB Kabel
  • 1x Batterie Warnungshinweise
  • 1x Zertifizierungskarte
  • 1x Garantiekarte
  • 1x Bedienungsanleitung
  • 2x Ersatzteiltütchen
    • 1x Ersatzflasche (Inkl. Verschluss und Dichtungen)
    • 1x Ersatzteile (Dichtungen, Ersatzschrauben, “normaler” Pluspol, 1x Inbusschlüssel, 1x Schlitz-Schraubendreher, 2x fertige Wicklungen und Watte)
SMOANT Battlestar Squonk Kit Lieferumfang
SMOANT Battlestar Squonk Kit Lieferumfang

Der Lieferumfang ist üppig und lässt keine Wünsche offen. Für die Beilage einer zweiten Flasche bekommt das Kit definitiv einen Pluspunkt, auch wenn es aufgrund der der Flaschenkonstruktion fast notwendig erscheint. Warum? Darauf gehe ich gleich in den Details zum Mod genauer ein.

Ebenso ist das USB-Kabel positiv zu erwähnen, da es nicht wie bei einigen anderen Lieferumfängen fast unbrauchbar kurz ausfällt, sondern mit einer Länge von über 90cm daherkommt.

Battlestar Squonker RDA

Bei dem Battlestar Squonker RDA handelt es sich um einen squonkfähigen Tröpfel-Selbstwickel-Verdampfer mit 24mm Durchmesser und misst 22mm in der Höhe. Der RDA ist rein auf ein Dual-Coil-Setup ausgelegt. Die Airflow strömt angewinkelt von unten an die Coils und der RDA bietet keine Option eine von beiden Seiten zu verschließen. Durch Drehen der Topcap verstellt man die Airflow auf beiden Seiten synchron. Leider wird die Topcap nur von oben aufgesteckt und durch zwei O-Ringe gehalten. Das führte bei meinen Tests dazu, dass ich die Airflow nur einstellen konnte, indem ich die Topcap rechtsherum drehe, da sich bei einer Links-Drehung immer direkt den RDA vom Mod schraubt. Nicht sonderlich tragisch, da ich für meinen Teil die Airflow einmal für mein Dampfverhalten einstelle und dann so belasse, dennoch sollte es erwähnt sein.

Ich habe für meine Tests nicht die beigelegten Coils verwendet, da leider keine genaue Angabe zum Material zu finden sind, was leider nicht unüblich ist, aber in meinen Augen immer einen Kritikpunkt darstellt. Die Installation der Coils ist sehr einfach, wobei ich empfehle die Beinchen der Coils vorher abzumessen und zu kürzen, da man sonst beim Einschrieben der zweiten Coils auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Beinchen gegen die bereits installierte Coil stößt. Nicht ganz optimal, aber bei einem derartigen Aufbau des Decks nunmal nicht vermeidbar.

Auf dem oberen rechten Bild ist unten den Posts ein kleiner Block mit einem Loch in der Mitte des Decks zu erkennen. Hier wird das Liquids ins Deck gepumpt und selbstverständlich ist dieses Loch auch auf der gegenüberliegenden Seite vorhanden. So wird das Liquid immer direkt unter die Coils befördert.

Nach dem Fixieren der Coils habe ich es als etwas umständlich die Coils mittig zur Airflow auszurichten. Das Deck sieht es von Aufbau her vor die Coils etwas versetzt zu installieren und diese müssen anschließend mittiger ins Deck gezogen werden, um optimal von der zentral von unten angelegten Airflow angestrahlt zu werden. Das Deck bietet anschließend ausreichend Platz für Watte, wobei bei der Verlegung natürlich darauf geachtet werden muss, dass das Squonkloch nicht verdeckt werden darf.

Während meines Tests, hat die von unten einströmende Airflow leider einen kleinen Nachteil aufgezeigt, denn es bildete sich um den Verdampfer herum konstant eine leichte Kondenz/Spritzer Schicht, die zwar schnell wieder weggewischt ist, aber der Optik des Kits nach einigem Gebrauch ziemlich dreckig erscheinen lässt.

Battlestar Squonker RDA

Battlestar Squonker RDA

Das Dampfverhalten mit komplett geöffneter Airflow ist sehr offen und erzeugt ordentliche Wolken und einen guten bis sehr guten Geschmack.

Hier hat Smoant dem Kit einen guten RDA beigelegt, an dem es nur wenig zu kritisieren gibt. 
Das Hauptaugenmerk liegt bei dem Kit aber wahrscheinlich eher auf dem Battlestar Squonker Mod, denn hier sitzt nunmal die Besonderheit dieses Kits, auf die ich im Folgenden genauer eingehen möchte.

Battlestar Squonker Mod

Battlestar Squonker Mod

Battlestar Squonker Mod

Der Battlestar Squonker Mod ist ein Squonk Mod für 2 18650 Akkus. Der Mod ist besitzt die Maße 85,5×44,5×40,5mm. Über ein 0,96 inch großes Display kann auf die unterschiedlichsten Modi eingestellt werden.Es gibt einen variablen Wattmodus von 1-200 Watt, einen variablen Voltmodus mit 1,0-8,0V, diverse unterstützte Drahtsorten für das temperaturgesteuerte Dampfen (Ni/Ti/SS316/TCR) und die Möglichkeit eine eigene Leistungskurve anzulegen nach der der Mod feuern soll. Die Bedienung ist einfach und benutzerfreundlich gehalten.

Die eigentliche Besonderheit des Mods liegt aber sicherlich in der Art wie das Squonken mit dem Mod realisiert wurde. Der Mod besitzt eine 7ml Squonkflasche, welche sich auf der Rückseite des Mods befindet. Zum Befüllen der Squonkflasche muss der Batteriedeckel am Boden des Mods geöffnet werden. Der Batteriedeckel sitzt stramm und sicher, so dass es fast unmöglich scheint, dass er mal ungewollt aufgeht. Nach Öffnen des Deckels, kann die Flasche einfach nach unten aus dem Mod geschoben werden. Hier offenbart sich für mich eine der beiden Schwächen des Mods, denn besonders unterwegs, kann es nervig sein, wenn einem beim Versuch die Flasche nachzufüllen 2 18650 Akkus entgegenfallen. Wenn man es aber dennoch geschafft hat, die Flasche herauszunehmen, kann ein Silikonstopfen an der Unterseite der Flasche geöffnet werden und durch die Öffnung Liquid eingefüllt werden. Das Befüllen an sich geht mit ausreichendem Druck auf die Flasche einfach und schnell. Die Öffnung ist groß genug, dass neben der Spitze der Flasche die ausströmende Luft problemlos entweichen kann.

Ich persönlich habe mir angewöhnt, die Flasche beim Befüllen nicht herauszunehmen und stattdessen der Mod falsch herum zu halten, den Stopfen aufzumachen und Liquid einzufüllen. Hierbei sollte man jedoch sehr vorsichtig sein, denn beim Abrutschen kann man sich so natürlich schnell mal Liquid auf die Batterien kippen. Die Batterieschächte sind übrigens an der Innenseite des Batteriedeckels mit + und – markiert, leider nur eingraviert und nicht in einer anderen Farbe hervorgehoben, aber mit etwas Aufmerksamkeit, kann man es ablesen.

Etwas umständlich gestaltet sich leider das Reinigen der Sqonker-Flasche, da es nur die eine Öffnung für das Liquid am Boden der Flasche gibt. Man kann die Flasche zwar gut mit Wasser füllen, jedoch gestaltet es sich etwas schwierig das Wasser wieder herauszubekommen und die Flasche vollständig von innen zu trocknen. Daher habe ich es als fast notwendig empfunden, dass dem Kit eine zweite Flasche beigelegt wurde. So kann man erst einmal die zweite Flasche verwenden, während die erste noch trocknet.

Wenn die Flasche erfolgreich befüllt wurde und das Batteriefach wieder verschlossen wurde, kann das Squonken losgehen. Das Liquid kann über einen Druckknopf an der Oberseite des Mods in den Verdampfer gepumpt werden. Das Pumpen erweist sich als angenehm und fügt sich gut in die ohnehin sehr ergonomische Form des Mods ein. Das Pumpsystem erweiste sich stets als sauber und zuverlässig. Was ich jedoch erwähnen muss, ist dass es manchmal nervig war, dass die Menge an Liquid, die bei einem Druck in den RDA gepumpt wird, recht gering ausfällt. Dies hat zur Folge, dass man bei trockengedampfter Watte echt oft drücken muss um den RDA wieder knackig feucht zu bekommen. Auf der anderen Seite kann das natürlich besonders für Anfänger vorteilhaft sein, denn so pumpt man nicht aus Versehen zu viel Liquids ins Deck, was zum Überlaufen des RDA führen könnte, zumal überschüssiges Liquid nicht wie bei Flaschen zurückgezogen wird.

Das Squonken mit dem Mod hat mir während des gesamten Tests gut gefallen. Die Anzahl der nötigen “Pumps” hat mich das ein oder andere Mal gestört, aber irgendwann bin ich dazu übergegangen nach 1-2 Zügen 3-4x zu Pumpen und seitdem hat sich das Problem so gut wie erledigt.

Fazit, Preis, Empfehlung(?)

Ich mag Innovationen und neue Ansätze und daher war ich von vorne herein gespannt, als das Kit zu mir kam. Der Ersteindruck weckte direkt mein Interesse und das Design hat mich auf Anhieb angesprochen. Die Ergonomie des Mods ist super und trotz der Größe habe ich das Kit immer als recht handlich empfunden (für das was drinsteckt).

Das Pumpsystem funktioniert gut und zuverlässig. Der RDA liefert einen guten Geschmack und eine ordentliche Dampfentwicklung. Ein Kit mit dem ich rundum zufrieden bin, auch wenn man sicherlich das ein oder andere Detail noch verbessern könnte.

Für einen Preis von 68$ bei Gearbest bis 49$ bei vapesourcing kann man bei dem Kit in meinen Augen gefahrlos zugreifen und macht sicherlich nichts falsch. Ich würde das Kit jedenfalls jedem empfehlen, der ein Squonk-Kit sucht, das eine große Flasche bietet und 2 18650 aufnehmen kann.

9 Testergebnis

Material / Verarbeitung
8
Preis/Leistung
9
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